Weniger grübeln – mehr der eigenen Intuition vertrauen können

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holospirit > Blog > Weniger grübeln – mehr der eigenen Intuition vertrauen können · Letzte Änderung: 2. November 2017 · Lesezeit: 3 Minuten
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Grübeln führt selten zu einer realen Verbesserung der Situation. Häufig ist man dabei in einem Teufelskreis aus Rat- und Ausweglosigkeit gefangen. Kennt und versteht man die Hintergründe, kann dies der Schlüsseln zum Tor der inneren Weisheit sein. Diesen Tipps helfen Dir, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen.

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Ablenkung vom Wesentlichen

Kennst Du das? Ein bestimmtes Ereignis oder eine Situation erfordern Deine Aufmerksamkeit, Dein Handeln. Du kannst es nicht so, wie Du gerne möchtest oder vielleicht sogar müsstest. Ob es das Bangen um die Zukunft Deines Jobs ist, Deine nächste Präsentation im Meeting oder die Rückzahlung eines Kredites – Ursachen gibt es viele.

Die Funktionsweise des Gehirns verstehen

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Etwas, was uns einmal geprägt hat (und sei diese Erfahrung auch noch so leidvoll) spult das Gehirn bei jeder Gelegenheit wie ein Tonband wieder ab. Das Gehirn stellt dabei konkret eine Assoziation zwischen erlebten und erlebten her. Ich habe es bewusst so genannt, da es tatsächlich für das Gehirn keine Rolle spielt, ob bei der Reproduktion einer Erinnerung selbige 2 Sekunden oder 2 Jahrzehnte alt ist.
Erinnerst Du Dich noch, als Du Zähneputzen gelernt hast? Das Wissen und diese Erfahrung ruft Du täglich ab – ohne darüber nachzudenken. Die Prägung wird aktiv, so bald Du eine Zahnbürste siehst und sie nutzen möchtest. Wie Du diesen Mechanismus erlangt hast – vielleicht erinnerst Du Dich ja noch daran.
Problematischer wird es, wenn Dir Dein Chef Unterlagen fürs nächste Meeting auf den Tisch legt und du Sekunden später darüber nachdenkst, wie Du das angehst. Dein Gehirn unbewusst die Verknüpfung hervor kramt, als Du im Kindergarten vor der Gruppe standest und ausgelacht wurdest, weil Dir jemand Wasser in den Schritt gegossen hat.
Und genau letztere Situation ist die Ursache der Grübelei – wenn Du überlegst, wie Du das Meeting angehst. Dein Gehirn ist ein fantastisches Organ – wenn Du es in seiner Wirkweise verstehst und damit umzugehen weißt.

Der zweite essentielle Punkt für das Verständnis unserer Funktionsweise ist zu verstehen, dass das Gehirn nicht in der Lage ist, zwischen “guten” und “schlechten” Eindrücken zu unterscheiden. Emotionen und Gefühle sind durch Erfahrungen und Prägungen erlernt und keinesfalls statisch. Am Beispiel des Meetings wirst Du also mit den erlernten Mustern Scham und vielleicht auch Angst aus Deiner Kindheit konfrontiert. Diesen emotionalen Eindruck wollen wir natürlich vermeiden und versuchen, einen mentalen Ausweg zu finden. Doch wird Dir die bestmögliche Vorbereitung helfen, das Grundgefühl hinsichtlich des Meetings zu lösen – ganz logisch betrachtet? Deswegen grübelst Du, da das Gehirn sich in einem nichtlinearen Konflikt mit sich selbst befindet. Es will das Beste für Dich: eine fantastische Präsentation im Meeting und gleichzeitig nicht vor einer Gruppe stehen müssen. Wie soll das lösbar sein?

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Dem Gehirn erlauben alte Denkweisen zu verlassen

Egal was wir tun – es zielt immer auf das bestmögliche Resultat ab: ein gutes Gefühl. Fühlen wir uns nicht wohl ist auch dies das bestmögliche Ergebnis der Summe unserer Teile. Gleichsam ist es auch ein deutlicher Hinweis, dass wir höchst wahrscheinlich ein nicht-lineares Handlungsmuster zugrunde liegen haben.
Die einfachste Methode dem entgegen zu wirken ist, sich auf den aktuellen Moment zu fokussieren. Wirklich mit voller Aufmerksamkeit genau da zu sein, wo man ist und die Gefühle vorbei ziehen zu lassen. Den Stuhl unter sich zu spüren, den eigenen Atem bemerken und ihn beobachten, das Rauschen des PCs, (…) – was eben tatsächlich passiert. Wenn sich die Emotionen etwas beruhigt haben, kann man die Lage rein logisch und analytisch betrachten und einen Lösungsweg finden, bis alles stimmig erscheint. Der Kernaspekt hierbei ist, eine Disassoziation zwischen erlernten Prägungen und aktuellem Erleben herzustellen.

Der Aspekt der Weisheit und Intuition

Je mehr Du befreit im Moment leben kannst und nicht mehr von alten Gedankenmustern und Strukturen gesteuert wirst, umso mehr Raum ergibt sich, spontan und offen Du selbst zu sein. Du kannst wirklich auf Dein Potential und Deine Intuition zugreifen, ohne eine Agenda für jedwede Situation im Leben haben zu müssen. Denn Hand aufs Herz – kommt es nicht meist anders, als man denkt? Wo die Konditionierung endet beginnt die innere Weisheit.

Wohin mit den alten Prägungen?

Die oben genannte Methode funktioniert wunderbar bei leichteren Prägungen. Es gibt auch Themen, denen wir mitunter schon Jahrzehnte begegnen und die sich wie ein roter Faden durch unser Leben ziehen. Diese Doublebinds sind aufwendiger in der Bearbeitung, da wir sie in der Regel nicht mehr selbst wahrnehmen können – sonst hätten wir sie schon gelöst. Hinzukommen meist sehr starke Gefühle, die u.a. mit Verletzungen unseres Selbstwertes einhergehen und wir erst lernen müssen, dass das Freisetzen dieser Gefühle nicht das erneute Durchleben der alten Situation bedeutet, sondern eine sehr angenehme und erlösende Erfahrung ist.

 

Als Experte für erfolgreiche Persönlichkeitsentfaltung und Intuitionsentfaltung helfe ich Menschen seit 17 Jahren, ihre Ziele zu erreichen und das Bestmögliche aus ihrem Potential zu machen. Damit verhelfe ich ihnen zu Lebensqualität im Einklang mit sich selbst. Hast du Fragen, oder möchtest Du mehr erfahren - dann schreib mir.

 
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